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Allgemeines
Seit der ersten urkundlichen Erwähnung bis heute ist viel geschehen in unserem Tal. Es fehlen zwar sichtbare Burgen. Geschichten, Sagen und Überlieferungen aus alter Zeit sind aber vorhanden. |
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Etwas älter als die Eidgenossenschaft
Diemtigen wurde erstmals im Jahre 1257 urkundlich erwähnt. Damals überliess Heinrich von Raron, Bischof von Sitten, dem Grafen Hartmann von Kyburg das "Castrum" (Lateinisch für Schloss) von Diemtigen, das er von Rudolf von Strättligen erworben hatte.
Damit ist jedenfalls das höhere Alter der Siedlung belegt, es lässt sich ja auch bei der St. Niklaus-Kapelle nachweisen.
Zimmlich sicher reicht die Besiedelung ins erste Jahrtausend nach Christus zurück. |
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Freiherren von Weissenburg
1276 erschien der Name Diemtigen erneut in einer Urkunde, zusammen mit den heute noch in Gebrauchstehenden Bezeichnungen Port (bei Wimmis), Schwandmatte, Hasli, Wiler.
1307 traten die Freiherren von Weissenburg auf den Plan. Sie führten einen fast 150 Jahre dauernden Kampf gegen die Übernahme durch Bern.
1368 erlischt mit dem Tode Johannes von Weissenburg die männliche Linie des Rittergeschlechts. |
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Einschränkung der Freiheitsrechte
Rudolf von Weissenburg hinterliess zwar zwei uneheliche Söhne, doch mochte man ihnen die Besitzgüter nicht übergeben.
Immerhin war da noch die Schwester Catarina, Gattin des Thüring von Brandis. Es begann eine schlimme Zeit für die Talbewohner, denn die von Brandis - unvertraut mit der ansässigen Bevölkerung - schränkte die Freiheitsrechte ein.
1396 gewährte Agnes von Brandis Erleichterung und hob den Frondienst auf. Doch bereits zwei Jahre später trat sie die Güter an Niklaus von Scharnachtal ab. |
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Kastlanei Niedersimmental
1439 nach häufigem Herrscherwechsel, sprach Wolfhard von Brandis die Niedersimmentaler seines Herrschaftsgebietes ihrer Untertanenpflicht los und ermahnte sie zu Gehorsam gegenüber Bern als ihren neuen Herrn.
Dieses verleibte das Diemtigtal der Kastlanei Niedersimmental ein.
Bern regierte in diesem Gebiet von 1449 bis 1798.
Das Niedersimmental war damals eingeteilt in die Herrschaften Wimmis, Erlenbach, Diemtigen, und Weissenburg.
Von der Diemtiger Burg (auch Hasenburg oder Grimmenstein genannt) ist fast nur noch der Name "Berghubel" (ob Styg) erhalten geblieben.
Belegt ist weiter, dass die Spiezer Familie derer von Bubenberg (Vorfahren des Adrian) Besitzungen im Tal ihr Eigen nannte, die sie von Lehnsleuten bewirtschaften liess. |
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